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Arge Grabenstetten

Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V.

Pfarrer Karl Gußmann – ein Multitalent

Pfarrer Karl Gußmann – ein Multitalent

12/09/2015 Michel Rahnefeld

GussmannWas haben ein Pfarrer, ein Höhlenforscher, ein Obstbaumkundler (Pomologe) und ein Schriftsteller gemein? Eigentlich gar nichts, hätte es nicht Karl Gußmann gegeben, der diese Professionen alle in einer Person vereinigte. Dass dieser, einen Tag vor Heiligabend im Jahr 1853 geborene Mensch ein ganz besonderer war, das wird in einem Büchlein deutlich, das jetzt vom Förderkreis Schlössle Oberlenningen im Schöllkopf Verlag herausgegeben wurde. Und wer sich für unsere engere Heimat, speziell für das Lenninger Tal, aber auch für Obstbaum- oder Höhlenkunde interessiert, dem sei die Lektüre des 102 Seiten starken Buches empfohlen.

Basierend auf zwei Vorträgen, einem von Thomas Rathgeber, selbst Höhlenforscher und viele Jahre lang hauptamtlich als Präparator am Naturkundemuseum in Stuttgart tätig, der andere Vortrag von Günter Romberg, einst Schulleiter in Lenningen, entstand dieser Band quasi im Nachgang zu einer Ausstellung im Schlössle Oberlenningen, mit der im Winter 2013/14 die Person Karl Gußmann eben als Pfarrer, Höhlenforscher, Pomologe und Schriftsteller zu ihrem 160. Geburtstag und 85. Todestag gewürdigt wurde. Es ist wohl die erste schriftliche Zusammenfassung, in der die Fähigkeiten, die Vielseitigkeit und die unermessliche Schaffenskraft des Multitalents Gußmann übersichtlich und gelungen dargestellt werden. Dabei werden durch die Vortragstexte bedingt durchaus Doppelungen bei der Beschreibung des Werdegangs und der Biographie Gußmanns und seiner Aktivitäten in Kauf genommen. Karl Gußmann starb am 30. Juni 1928 im Alter von fast 75 Jahren, sein Grabstein, der im Buch abgebildet ist, steht auf dem Friedhof in Gutenberg.

Günter Romberg geht in dem Buch detailliert auf Kindheit und Jugend sowie auf den Studenten Karl Gußmann ein, der in Tübingen den Hölderlin-Turm bewohnte. Er greift sein Engagement im Albverein auf, stellt den sportbegeisterten Gußmann dar und geht auf seine Reisen ein, die den Pfarrer bis in die Türkei, nach Griechenland, Korsika und Mallorca führten. Romberg widmet sich dem Pomologen und dem Theologen Gußmann, er beschreibt auch Emilie, die Frau an der Seite des vielseitigen Wissenschaftlers.

Thomas Rathgeber legt den Schwerpunkt in seinem Vortragstext eher auf den schwäbischen Höhlenpfarrer Karl Gußmann. Der Leser erfährt, dass Gußmann, der 35 Jahre lang in Gutenberg im Lenninger Tal als Pfarrer wirkte, dort, ausgehend vom Heppenloch die Gutenberger Höhle erforschte, die Gußmanns- und Wolfsschluchthöhle entdeckte, zudem Mitbegründer des ersten Deutschen Höhlenvereins war, der sich „Schwäbischer Höhlenverein“ nannte. Der Verein löste sich allerdings 1908 schon wieder auf. Im Büchlein erfährt man über die wissenschaftlichen Ansätze der Höhlenkunde, die Gußmann mit seinen Höhlenkameraden prägte. Man erfährt über die Ausgrabungen und Funde in den Höhlen des Lenninger Tals und der Umgebung, die noch heute für erdgeschichtliche Forschung bedeutsam sind.

Angereichert ist das Buch durch eine gelungene Bebilderung, bestehend aus vielen historischen Fotos, Reproduktionen, Ausschnitten, aber auch aus aktuellen Fotos. Viele Bilder zeigen die Exponate der Ausstellung. Eingestreut in die Textteile sind Zitate aus Schriften Gußmanns und Textabschnitte aus seinem schriftstellerischem Schaffen, beispielsweise in der „Gartenlaube“, einem illustrierten Familienblatt, das ab 1853 in Leipzig im Verlag Ernst Keil erschien und Vorläufer einer Art Illustrierten war. Insgesamt zeigt das Buch die verschiedenen Facetten und Lebensstationen des Gutenberger Ehrenbürgers sowie seine persönliche Sicht auf die Natur und die Bewohner seiner Heimat.

In den Umschlagklappen des Buches befinden sich vorn historische Pläne der Gutenberger Höhlen, hinten Zeichnungen von Hubert Resch zur Höhlenfauna im Heppenloch und in der Sibyllenhöhle.

 

INFO
„Karl Gußmann – Pfarrer, Höhlenforscher, Pomologe, Schriftsteller“. Das Buch kostet 15 Euro, es ist in verschiedenen Verkaufsstellen im Lenninger Tal erhältlich, beispielsweise im Gutenberger Rathaus, Telefon (07026) 7822, im Oberlenninger Schlössle, im Sulzburghof, im Naturschutzzentrum Schopfloch in einigen Lenninger Einzelhandelsgeschäften oder in Kirchheimer Buchhandlungen. Partnerbuchhändler und Verleger ist Roland Schöllkopf in Kirchheim (im Haus der Stadtbücherei).

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