Internationaler UNESCO Höhlentag mit Karstwanderung
Am 13.09. ist Internationaler UNESCO Höhlentag.
In diesem Rahmen bietet die ARGE Grabenstetten eine Karstwanderung an. Anmeldung an erwünscht.
Treffpunkt: Rathaus Grabenstetten, 10 Uhr
Vorraussichtliche Route: Grabenstetten Rathaus – Lauereckfels – Lenninger Täle – Kaltentalhäusle – Quellhaus Kaltental – Palmerdenkmal – Pfählhof – Fuchsberg – Falkensteiner Höhle – Heidengraben – Schreckfelsen – Wilhelms Bänkle – Ruine Hofen – Grabenstetten Rathaus.
4-5h // 14,5km // 400hm jeweils im Auf- und Abstieg.
Parkmöglichkeit im Hofener Weg in Grabenstetten. Stabiles Schuhwerk und trockene Witterung erforderlich. Keine Einkehrmöglichkeiten.
Wir starten am Rathaus in Grabenstetten (erstmals im 12. Jahrhundert namentlich überliefert). Hier ist beim lokalen Bäcker die einzige Möglichkeit die Vorräte für die straffe Wanderung aufzufüllen. Entlang der neuen prov. Schule geht es durch den Hinterhof des Gasthofs Lamm zurück an die die Hauptstraße, der wir bis zum Nordende des Dorfes folgen. Hier biegen wir gen Westen ab und genießen die letzten asphaltierten Meter. Wir passieren das Tor C der Elsachstadt (keltisches Oppidum des 1. Jahrhundert v.Chr., größte keltische Siedlung Mitteleuropas) entlang des Heidengrabens und folgen dem Weg bis in den Wald hin zum Lauereckfels. Hier genießen wir die nahezu perfekte Aussicht ins Lenninger Täle, einem Seitental des Kaltentals. Nach kurzer Pause geht es steil bergab hinunter ins Lenninger Täle, wo zwei Brölleraustrittsstellen den Teich mit Wasser versorgen. Nun geht es vor ins Kaltental welches wir über das Kaltentalhäusle bis zum Kaltentalquelle verfolgen. Hier befindet sich eine starke Karstquelle, welche 1900 für die Stadt Bad Urach zur Trinkwassergestellung gefasst wurde. Diese Quelle speißt hier die zwei Teiche des Kaltentalweihers wo sich auf der Westseite beim Palmerdenkmal sehr schön pausieren lässt. Wir laufen Richtung Pfählhof und passieren einen größeren alten, in Privatbesitz befindlichen, Tuff-Steinbruch bis wir den Pfählhof erreichen. Wir steigen den Fuchsberg hinauf, passieren zwei Blaslöcher und wandern hangparallel bis auf die Höhe der Falkensteiner Höhle wo der Abstieg an die L211 erfolgt. Endlich ist die Rastwiese der Falkensteiner Höhler erreicht und die Uhr zeigt vergangene 2,5h und negative 200hm an. Nach ausgiebiger Pause, bei gegebener Grillmöglichkeit, passieren wir die Blockhalde des Elsachbröllers (eine nahezu 3km lange gefährliche Höhle) und laufen ins beeindruckende Portal der Falkensteiner Höhle. Die Falkensteiner Höhle ist ca. 5000m lang und besitzt 26 Siphone. Nach ausgiebigem Staunen machen wir uns an den Aufstieg bis auf die Albhochfläche und queren oben angekommen über den Heidengraben die K6758. Es folgt der kleine Abstieg zum Schreckenfelsen wo erneut wunderbare Aussichten locken. Weiter geht es zur Aussicht „Wilhelms Bänkle“ und entlang der Albkante geht es bis zur Ruine Hofen (im 13. Jahrhundert erreichtet). Hier befindet sich auf der Nordseite der Rest des Ruine-Hofen-Schachts. Wir laufen den Hofener Weg vor ins Dorf bis zum Parkplatz bzw. dem Rathaus wo die Wanderung nach 4-5 Stunden und rund 15km endet.