Vier ungarische Höhlenforscher gerettet
UDINE Der italienische Zivilschutz hat vier ungarische Höhlenforscher nach fast einer Woche unverletzt aus einer Höhle im Berg Bila Pec in der Nähe der italienischen Stadt Udine gerettet. Das meldet die Deutschen Nachrichtenagentur.
Am vergangenen Dienstag waren zwei ihrer Kollegen bei einem Lawinenunglück in der Höhle getötet worden. Ein dritter Wissenschaftler, der die Retter alarmiert hatte, war der Lawine unverletzt entkommen, heißt es bei dpa.
Die Gruppe hatte seit vergangenem Samstag die Höhle in den italienischen Alpen erforscht. Die jetzt Geretteten hatten überhaupt noch nicht mitbekommen, was ihren Kameraden passiert ist, berichtete
die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag, laut dpa. Wegen widriger Wetterverhältnisse konnten die Retter erst jetzt zu der Gruppe vordringen.